{"id":72617,"date":"2021-11-24T14:34:07","date_gmt":"2021-11-24T05:34:07","guid":{"rendered":"https:\/\/fujifilmnxtc.wpenginepowered.com\/stories\/goldene-momente\/"},"modified":"2024-05-02T00:56:29","modified_gmt":"2024-05-01T15:56:29","slug":"golden-moments","status":"publish","type":"story","link":"https:\/\/www.fujifilm-x.com\/de-de\/stories\/golden-moments\/","title":{"rendered":"Goldene Momente"},"content":{"rendered":"<p><h2>Sonnenunterg\u00e4nge sind kitschig? Von wegen! Mit den Tipps von Emily Endean f\u00e4ngst du den goldenen Schimmer des letzten Tageslichts in magischen Bildern ein.<\/h2>\n<ul class=\"wp_flexbox col2\">\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul class=\"wp_flexbox col2\">\n<li>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">Morgens und abends herrschen <b>traumhafte Lichtbedingungen<\/b>. Der Himmel scheint zu gl\u00fchen und die Landschaft erstrahlt in warmen, goldenen Farben. Da die Sonne nur knapp \u00fcber dem Horizont steht, treffen ihre Strahlen in einem flacheren Winkel auf die Erde. Dabei legen sie eine etwas weitere Strecke durch die Atmosph\u00e4re zur\u00fcck, in der sie von unz\u00e4hligen Wassertr\u00f6pfchen und Staubpartikeln gefiltert werden. Blaue und violette Wellenl\u00e4ngen des Lichtspektrums werden zerstreut, sodass die Farbtemperatur der Sonne sinkt und <b>orangerote Farbt\u00f6ne st\u00e4rker hervortreten<\/b>. Dieses farbenpr\u00e4chtige Naturph\u00e4nomen zaubert eine einzigartige Stimmung, die bei Fotografinnen und Fotografen besonders beliebt ist.<\/p>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">Die \u201eGoldene Stunden\u201c am Morgen und Abend eines Tages sind aber nicht nur wundersch\u00f6n, sondern leider auch <b>schnell verg\u00e4nglich<\/b>. Das Spektakel aus warmen Farben und langen Schatten ist rasch vor\u00fcber. Wer diese magische Zeit f\u00fcr kunstvolle Aufnahmen nutzen will, macht sich also am besten schon im Vorfeld einige Gedanken \u00fcber Motiv und Standort.<\/p>\n<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/fujifilm-x.b-cdn.net\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/X-STORY-GOLDEN-MOMENTS-1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img data-preload-after-window-load=\"preload\" data-preload-delay=\"300\" decoding=\"async\" class=\"size-full\" src=\"https:\/\/fujifilm-x.b-cdn.net\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/X-STORY-GOLDEN-MOMENTS-1.jpg\" data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\"><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt;\"><a href=\"https:\/\/www.fujifilm-x.com\/de-de\/products\/cameras\/x-t3\/\">FUJIFILM X-T3<\/a> mit <a href=\"https:\/\/www.fujifilm-x.com\/de-de\/products\/lenses\/xf55-200mmf35-48-r-lm-ois\/\">XF55-200mmF3.5-4.8 R LM OIS<\/a> bei 1\/125 Sek., F7.1 und ISO 320<\/span><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/fujifilm-x.b-cdn.net\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/X-STORY-GOLDEN-MOMENTS-3.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img data-preload-after-window-load=\"preload\" data-preload-delay=\"300\" decoding=\"async\" class=\"size-full\" src=\"https:\/\/fujifilm-x.b-cdn.net\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/X-STORY-GOLDEN-MOMENTS-3.jpg\" data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\"><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt;\"><a href=\"https:\/\/www.fujifilm-x.com\/de-de\/products\/cameras\/x-t3\/\">FUJIFILM X-T3<\/a> mit <a href=\"https:\/\/www.fujifilm-x.com\/de-de\/products\/lenses\/xf55-200mmf35-48-r-lm-ois\/\">XF55-200mmF3.5-4.8 R LM OIS<\/a> bei 1\/125 Sek., F18 und ISO 200<\/span><\/li>\n<li>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">Die britische Fotografin Emily Endean ist eine Spezialistin f\u00fcr diese au\u00dfergew\u00f6hnliche Lichtstimmung. Sie nimmt uns mit zu einem Streifzug durch die Landschaft S\u00fcdenglands. Zwischen Dorset und Hampshire steht Emily oft mit ihrer Kamera am Meer, um die schillernde K\u00fcstenlandschaft in <b>farbenpr\u00e4chtigen Bildern <\/b>festzuhalten. Emily beschreibt, wie wichtig eine <b>gute Balance zwischen Planung und Spontaneit\u00e4t<\/b> f\u00fcr den kreativen Prozess ist. \u201eGrunds\u00e4tzlich habe ich immer einen Plan. Ich checke <b>Wetter-Apps<\/b> und schaue mir die <b>Gezeitentabellen<\/b> an und lese die Surf Forecasts, um eine m\u00f6glichst pr\u00e4zise Wellenvorhersage zu bekommen. Anhand dieser Informationen visualisiere ich dann das Motiv, das ich aufnehmen m\u00f6chte. Vor Ort ist es dann allerdings unabdingbar, flexibel zu sein. Denn meist kommt es anders als man denkt\u201c, erz\u00e4hlt Emily. \u201eWenn ich zur geplanten Zeit an einer Location ankommen, lasse ich mich daher meist treiben und folge ganz meinem kreativen Instinkt. Ich experimentiere so lange, bis ich etwas finde, von dem ich glaube, dass es funktioniert. Es kann sein, dass ich nur von einem Standort aus arbeite, oder aber mich fortlaufend an die sich \u00e4ndernden Rahmenbedingungen anpasse und st\u00e4ndig in Bewegung bin. Letztendlich ist es ein Prozess, der ganz von der Situation abh\u00e4ngt.\u201c<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">Passionierte Fotografinnen und Fotografen sind sich in einer Sache einig: Die <b>beste Perspektive<\/b> zu finden, bleibt, selbst wenn es gut l\u00e4uft, immer eine Herausforderung. Wenn du aber gleichzeitig auch noch den bald verblassenden, roten Abendhimmel optimal ins Bild r\u00fccken willst, kann es richtig stressig werden. \u201eAm besten beginnst du die Komposition mit einer <b>prominenten Landmarke<\/b> oder notfalls auch einfach einigen <b>starken F\u00fchrungslinien<\/b>\u201c, r\u00e4t Emily. \u201eAchte darauf, wie sich die Landschaft im Licht der steigenden oder sinkenden Sonne ver\u00e4ndert. Wenn ich noch nie zuvor an dem gew\u00e4hlten Fotospot war, dann schaue ich mir die Gegend im Vorfeld immer wieder in Google Maps an, um ein Gef\u00fchl f\u00fcr das Terrain zu bekommen. Im besten Fall brechen die goldenen Sonnenstrahlen dann knapp \u00fcber dem Horizont durch die Wolken und lassen das Hauptmotiv im perfekten Licht erstrahlen.\u201c<\/p>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">F\u00fcr ein gutes Bild m\u00fcssen <b>viele Faktoren zusammenspielen<\/b>, die sich nicht immer vorhersagen lassen. \u201eDu musst eine Vielzahl von Dingen im Blick behalten. Doch das Wichtigste ist der <b>Sonnenstand<\/b>, der die <b>Richtung und Intensit\u00e4t des Lichteinfalls<\/b> bestimmt\u201c, wei\u00df Emily. \u201eZum Beispiel kurz vor Sonnenaufgang. Da hast du vielleicht schon einen wundersch\u00f6nen Morgenhimmel, aber noch kein Licht auf dem Motiv. Logistisch gesehen ist das eine wirklich harte Nuss. Denn wenn du gegen das Licht fotografierst, steigt mit der Sonne auch das Risiko von Streulicht. Au\u00dferdem wird der Kontrastumfang schnell so gro\u00df, dass das Hauptmotiv nur noch als Silhouette zu sehen ist. Nat\u00fcrlich l\u00e4sst sich aus solchen Situationen sp\u00e4ter in der Nachbearbeitung noch etwas herausholen, aber ich rate dazu, so etwas direkt bei der Aufnahme zu l\u00f6sen.\u201c<\/p>\n<ul class=\"wp_flexbox col2\">\n<li>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">Da Emily das Look-and-feel ihrer Fotos allein mit der Kamera schaffen will, haben ihre <b>Kameraeinstellungen<\/b> h\u00e4ufig auch einen Einfluss darauf, wie sie den Bildaufbau gestaltet. \u201eDie Einstellungen sind abh\u00e4ngig von der Situation und meiner k\u00fcnstlerischen Intention. In der Regel fotografiere ich bei Sonnenaufgang direkt <b>an der Wasserlinie<\/b> oder nehme meine <a href=\"https:\/\/www.fujifilm-x.com\/de-de\/products\/cameras\/x-t3\/\">FUJIFILM X-T3<\/a> in einem Unterwassergeh\u00e4use mit ins Wasser\u201c, erkl\u00e4rt sie. \u201eIch muss mich also entscheiden, ob ich die Brandung mit einer kurzen Verschlusszeit einfrieren oder mit einer etwas l\u00e4ngeren Belichtung die Bewegung des Wassers zeigen will. Ich bin gerne kreativ und probiere <b>neue Techniken<\/b> aus. Mit unterschiedlichen Verschlusszeiten zu spielen, mag ich dabei besonders gern.\u201c<\/p>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">Obwohl Emily sich im kreativen Prozess am liebsten ganz auf den Moment der Aufnahme konzentriert, wei\u00df sie um die M\u00f6glichkeiten, die ihr die Nachbearbeitung am Computer bietet. \u201eWie gesagt, lege ich viel Wert auf die richtigen Kameraeinstellungen. Das hilft mir auch bei der sp\u00e4teren Bildbearbeitung. Der Dynamikumfang der aktuellen Sensoren ist ziemlich gut, was es erlaubt, die Details sowohl in den Schatten als auch in den Lichtern darzustellen. Bei der Nachbearbeitung kann ich die Dinge daher m\u00f6glichst einfach halten. Ich versuche, das Bild <b>nicht allzu stark zu ver\u00e4ndern<\/b>. Mein Ziel ist es vielmehr, die Szene genauso wiederzugeben, wie ich sie im Moment der Aufnahme mit meinen Augen gesehen habe. Ich bin an einer <b>realen Darstellung<\/b> interessiert und beschr\u00e4nke mich in der Nachbearbeitung auf eine leichte Anpassung der Schatten, Lichter, Klarheit, Sch\u00e4rfe und so weiter. Meist fotografiere ich mit automatischem Wei\u00dfabgleich, der an der X-T3 richtig gut funktioniert. Dennoch rate ich dazu, immer im RAW-Format zu fotografieren, da du damit sp\u00e4ter einfach mehr Spielraum in der Bearbeitung hast.\u201c<\/p>\n<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/fujifilm-x.b-cdn.net\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/X-STORY-GOLDEN-MOMENTS-4.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img data-preload-after-window-load=\"preload\" data-preload-delay=\"300\" decoding=\"async\" class=\"size-full\" src=\"https:\/\/fujifilm-x.b-cdn.net\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/X-STORY-GOLDEN-MOMENTS-4.jpg\" data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\"><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt;\"><a href=\"https:\/\/www.fujifilm-x.com\/de-de\/products\/cameras\/x-t3\/\">FUJIFILM X-T3<\/a> mit <a href=\"https:\/\/www.fujifilm-x.com\/de-de\/products\/lenses\/xf55-200mmf35-48-r-lm-ois\/\">XF55-200mmF3.5-4.8 R LM OIS<\/a> bei 1\/1000 Sek., F3.5 und ISO 100 | <br \/>\n<a href=\"https:\/\/fujifilm-x.b-cdn.net\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/X-STORY-GOLDEN-MOMENTS-5.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img data-preload-after-window-load=\"preload\" data-preload-delay=\"300\" decoding=\"async\" class=\"size-full\" src=\"https:\/\/fujifilm-x.b-cdn.net\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/X-STORY-GOLDEN-MOMENTS-5.jpg\" data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\"><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt;\"><a href=\"https:\/\/www.fujifilm-x.com\/de-de\/products\/cameras\/x-t3\/\">FUJIFILM X-T3<\/a> mit <a href=\"https:\/\/www.fujifilm-x.com\/de-de\/products\/lenses\/xf55-200mmf35-48-r-lm-ois\/\">XF55-200mmF3.5-4.8 R LM OIS<\/a> bei 1\/500 Sek., F5.6 und ISO 200<\/span><\/span><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/fujifilm-x.b-cdn.net\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/X-STORY-GOLDEN-MOMENTS-FEATURED.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img data-preload-after-window-load=\"preload\" data-preload-delay=\"300\" decoding=\"async\" class=\"size-full\" src=\"https:\/\/fujifilm-x.b-cdn.net\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/X-STORY-GOLDEN-MOMENTS-FEATURED.jpg\" data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\"><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt;\"><\/span><\/li>\n<li>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">Emily kann auf einen gro\u00dfen Erfahrungsschatz zur\u00fcckgreifen, probiert aber auch gern Neues aus. Und es ist diese Neugier, die ihre Kreativit\u00e4t befl\u00fcgelt. \u201eEs ist immer gut, sich mit Unbekanntem auseinanderzusetzen und etwas dazuzulernen. Ich suche <b>neue Herausforderung<\/b> und setze mir gerne neue Ziele. So habe ich mir k\u00fcrzlich ein Unterwassergeh\u00e4use f\u00fcr meine Kamera gekauft, das mir g\u00e4nzlich andere Perspektiven erm\u00f6glicht. Als Fotografin wei\u00df ich, wie wichtig pers\u00f6nliche Projekte sind, um sich selbst <b>weiterzuentwickeln<\/b> und fokussiert zu bleiben. In meinem Fall ist es das Fotografieren im Meer, das mir hilft, <b>Grenzen zu \u00fcberwinden und Limits zu verschieben<\/b>.\u201c<\/p>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">F\u00fcr Emily gibt es aber keinen Zweifel: <b>Die beste Zeit<\/b>, ein Motiv zu fotografieren, ist <b>kurz nach Sonnenaufgang oder kurz vor Sonnenuntergang<\/b>. \u201eDas goldene Licht der Sonne veredelt jede Motivszene. Gro\u00dfartiges Licht macht aus einem guten Foto ein gro\u00dfartiges Bild \u2013 unabh\u00e4ngig vom Motiv\u201c, ist sie \u00fcberzeugt. \u201eBleibe stets aufgeschlossen und nutze jede Fotogelegenheit, die sich dir bietet. Wenn es regnet, gehe raus und halte Ausschau nach einem Regenbogen. Beobachte, wie sich das Licht mit den vor\u00fcberziehenden Wolken ver\u00e4ndert. Denn eines ist sicher: Mit dem wechselnden Licht wird sich auch die Landschaft vor deinen Augen verwandeln.\u201c<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonnenunterg\u00e4nge sind kitschig? Von wegen! Mit den Tipps von Emily Endean f\u00e4ngst du den goldenen Schimmer des letzten Tageslichts in magischen Bildern ein. Morgens und abends herrschen traumhafte Lichtbedingungen. Der Himmel scheint zu gl\u00fchen und die Landschaft erstrahlt in warmen, goldenen Farben. 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