{"id":73699,"date":"2019-12-17T01:02:56","date_gmt":"2019-12-16T16:02:56","guid":{"rendered":"https:\/\/fujifilmnxtc.wpenginepowered.com\/stories\/elke-vogelsang-der-weg-einer-hundefotografin-2\/"},"modified":"2024-05-02T04:14:57","modified_gmt":"2024-05-01T19:14:57","slug":"elke-vogelsang-der-weg-einer-hundefotografin","status":"publish","type":"story","link":"https:\/\/www.fujifilm-x.com\/de-de\/stories\/elke-vogelsang-der-weg-einer-hundefotografin\/","title":{"rendered":"Elke Vogelsang &#8211; Der Weg einer Hundefotografin"},"content":{"rendered":"<p><h5>Elke Vogelsang erz\u00e4hlt von ihren Herausforderungen und Erfolgen und schildert ihren Weg zu Ver\u00f6ffentlichungen in weltweit renommierten Magazinen.<\/h5>\n<p><strong><\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">Elke Vogelsang, einigen besser bekannt als \u201eWieselblitz\u201c oder \u201eWieselcats\u201c, ist heute eine weltweit t\u00e4tige Werbefotografin. Ihr Spezialgebiet: Hunde- und Katzenfotografie. Was zun\u00e4chst als Hobby begann, hat ihr mittlerweile Ver\u00f6ffentlichungen in diversen nationalen und internationalen B\u00fcchern, Zeitungen und Magazinen sowie im deutschen und US-amerikanischen Fernsehen erm\u00f6glicht. In unserem Blogbeitrag berichtet sie von ihrem Weg zur Fotografie. Au\u00dferdem verr\u00e4t sie, wie kleine Projekte dabei helfen k\u00f6nnen, seinen eigenen Stil weiterzuentwickeln und neue Inspiration zu finden. <\/p>\n<p>\n<\/p>\n<p align=\"justify\">\u201eVor einigen Jahren, genauer gesagt 2009, beschloss ich, einen kreativen Ausgleich zu einer sehr stressigen Zeit zu suchen. Meine Wahl fiel auf die Fotografie, die ich sporadisch als Hobby aus\u00fcbte. Als Neujahrsvorhaben begann ich ein Ein-Bild-pro-Tag-Projekt. Hiermit versuchte ich, ein wenig Normalit\u00e4t aufrecht zu erhalten und eine Art Bildtagebuch f\u00fcr meinen Mann zu erstellen, der zuvor an Weihnachten mit einer schweren Hirnblutung ins Krankenhaus eingeliefert worden war. So fotografierte ich jeden Tag und stellte jeweils ein Bild online. Zum Gl\u00fcck wurde mein Mann wieder vollst\u00e4ndig gesund, aber die Fotografie war f\u00fcr mich zu einer Art heilendenden Besch\u00e4ftigung geworden. Das Projekt lief ein ganzes Jahr lang, in dem ich lernte, meine Kamera zu bedienen und jeden Tag versuchen musste, neue Ideen zu finden. Schnell war klar, meine Hunde wurden zu meinem am h\u00e4ufigsten fotografierten Motiv.<\/p>\n<p>\n<\/p>\n<ul class=\"wp_flexbox col1\">\n<li><img decoding=\"async\" class=\"size-full\" src=\"https:\/\/fujifilm-x.b-cdn.net\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Der-Weg-einer-Hundefotografin-3.jpg\" data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\">\n<p class=\"wp-caption-text\">FUJIFILM X-T3 | F2.2| 1\/500 Sek. | ISO 200 | 16mm<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Wie alles begann: Das 52-Wochen-Projekt<\/h5>\n<p align=\"justify\">Da ich nun jeden Tag fotografierte und mich auch unterschiedlichen Genres widmete, lernte ich enorm viel. Allen voran nat\u00fcrlich auch die Grundlagen und die Bedienung meiner Kamera, die f\u00fcr jegliches Projekt Grundvoraussetzung war. Nachdem die Grundlagen sa\u00dfen, beschloss ich, mich zu spezialisieren und mir intensiver Gedanken zu einem einzelnen Thema zu machen. So begann ich mein 52-Wochen-Projekt. Jede Woche stellte ich mir daf\u00fcr eine neue Aufgabe. Ganz strikt lie\u00df sich dieses Ein-Bild-Pro-Woche-Prinzip leider nicht immer einhalten, denn manche Projekte dauerten l\u00e4nger, andere hingegen nur wenige Tage und hin und wieder gab es nat\u00fcrlich auch mal Pausen. Sich der Herausforderung zu stellen, \u00fcber ein Jahr hinweg jede Woche ein neues Projekt zu erarbeiten, ist eine tolle M\u00f6glichkeit, sich selber ein wenig zu motivieren. Verewigt man die Ergebnisse dann noch in einem Fotobuch, werden die eigenen Fortschritte im Laufe der Zeit besonders deutlich.<\/p>\n<p>\n<\/p>\n<ul class=\"wp_flexbox col1\">\n<li><img decoding=\"async\" class=\"size-full\" src=\"https:\/\/fujifilm-x.b-cdn.net\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Der-Weg-einer-Hundefotografin-2.jpg\" data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\">\n<p class=\"wp-caption-text\">FUJIFILM X-T2 | F9 | 1\/200 Sek. | ISO 200 | 25mm<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Elkes Weg zu FUJIFJILM<\/h5>\n<p align=\"justify\">In dieser Zeit entschied ich mich auch, auf die X Serie von FUJIFILM umzusteigen. Dabei spielte der Umstand, dass ich meine Kamera gerne immer und \u00fcberall mit dabeihaben wollte, eine gro\u00dfe Rolle. Meine damals sperrige DSLR-Kamera motivierte mich leider gar nicht \u2013 ganz im Gegenteil. <br \/>\nMit FUJIFILM Kameras sah das schon ganz anders aus: Ich konnte sie problemlos \u00fcberall mit hinnehmen, sie sind kompakt und handlich und regten meine Kreativit\u00e4t mehr denn je an. Irgendwie hat sie mich bereits damals inspiriert, mit den Einstellungen und meinen Motiven zu experimentieren. Das Ergebnis war eine Serie von Bildern, die insbesondere auch im Internet viel Zuspruch und Aufmerksamkeit erzielte. <br \/>\nMittlerweile ist die FUJIFILM X-T3 meine Lieblingskamera. Sie kommt sehr oft zum Einsatz und eignet sich besonders im Freien f\u00fcr Bewegungsaufnahmen. Der Autofokus ist sehr pr\u00e4zise und super schnell, was in der Haustierfotografie mit flotten Vierbeinern nat\u00fcrlich essenziell ist. Auch in lichtarmen Situationen oder bei schwarzen Hunden in dunkler Umgebung trifft sie den Fokus umgehend. <br \/>\nIm Rahmen meines Projekts halfen mir die verschiedenen Funktionen der FUJIFILM Kameras auch bei schwierigen Aufgabenstellungen enorm. Beispielsweise hatte ich es mir zur Aufgabe gemacht, Hundeportraits in Schwarzwei\u00df zu fotografieren und dabei die Bilder ohne zus\u00e4tzliche Bearbeitung aus der Kamera zu nutzen. So sparte ich mir die Zeit f\u00fcr die Nachbearbeitung am Rechner. Die kamerainternen Bearbeitungsm\u00f6glichkeiten und nat\u00fcrlich die Filmsimulationen meiner FUJIFILM Kameras machten die Aufgabe zu einem absoluten Erfolg!<\/p>\n<p>\n<\/p>\n<ul class=\"wp_flexbox col1\">\n<li><img decoding=\"async\" class=\"size-full\" src=\"https:\/\/fujifilm-x.b-cdn.net\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Der-Weg-einer-Hundefotografin-1.jpg\" data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\">\n<p class=\"wp-caption-text\">FUJIFILM X-Pro2 | F2.5 | 1\/250 Sek. | ISO 200 | 35mm<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Der Hund \u2013 ein Motiv mit vielen kreativen M\u00f6glichkeiten<\/h5>\n<p align=\"justify\">In meinem 52-Wochen-Projekt habe ich haupts\u00e4chlich meine eigenen Hunde fotografiert. Nat\u00fcrlich jede Woche mit anderen Vorgaben und Herausforderungen.<br \/>\nHunde sind, anders als viele vielleicht glauben, sehr dankbare Motive. Man muss ihnen nur vermitteln, dass eine Foto-Session Spa\u00df, geistige und k\u00f6rperliche Auslastung sowie Belohnung in Form von Leckerlies bedeutet. Wenn man mal von den Naturalien absieht, muss man sie nicht einmal bezahlen. Zudem kann man sie fast \u00fcberall mit hinnehmen. Das machte sie zu optimalen Kandidaten f\u00fcr mein pers\u00f6nliches Projekt. <br \/>\nBeispiele der Aufgaben, denen ich mich stellte, sind unter anderem das Fotografieren von Hunden in Schwarzwei\u00df, heller Hund vor hellem Hintergrund, schwarzer Hund vor schwarzem Hintergrund, ungestellte Aufnahmen, ungew\u00f6hnliche Perspektiven, Reflexionen\u2026 Die Liste l\u00e4sst sich endlos weiterf\u00fchren. Die meisten dieser Themen lassen sich nat\u00fcrlich ohne weiteres auf andere Genres oder Motive \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>\n<\/p>\n<ul class=\"wp_flexbox col1\">\n<li><img decoding=\"async\" class=\"size-full\" src=\"https:\/\/fujifilm-x.b-cdn.net\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Der-Weg-einer-Hundefotografin-4.jpg\" data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\">\n<p class=\"wp-caption-text\">FUJIFILM X-T3 | F14 | 1\/800 Sek. | ISO 320 | 18mm<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Quelle der Inspiration<\/h5>\n<p>Ich habe mir zumeist fotografische Aufgaben herausgesucht, die mich dazu brachten, etwas Neues auszuprobieren und meine F\u00e4higkeiten zu erweitern. Aber hier gibt es viele verschiedene Herangehensweisen. So k\u00f6nnte man auch eine Bildidee erhalten, nachdem man blind auf einen Begriff im W\u00f6rterbuch getippt hat. Wie w\u00e4re es also mit den Themen \u201esorgenfrei\u201c oder \u201eJahrmarkt\u201c, \u201eH\u00fcttenzauber\u201c oder \u201eWegelagerer\u201c? Oder wie w\u00e4re es damit, die Titel der Filme, die auf der Liste der 100 besten Filme aller Zeiten stehen, als Foto umzusetzen? Gerne nat\u00fcrlich auch in v\u00f6llig neuer, eigener Interpretation. Oder wie w\u00e4re es stattdessen mit den 100 B\u00fcchern, die man gelesen haben sollte? Der Kreativit\u00e4t sind keine Grenzen gesetzt. Man muss nur anfangen und im Idealfall das Thema dann auch nicht wieder beiseitelegen. Manche Projekte werden dann sogar zu Lebensprojekten. Ich glaube, dass man so am besten seine eigenen Vorlieben und den pers\u00f6nlichen Stil entdecken kann und mehr und mehr seinen Blick f\u00fcrs Detail sch\u00e4rft. <br \/>\nDas Wunderbare an der Fotografie ist n\u00e4mlich, dass man nie auslernt. Den M\u00f6glichkeiten sind keine Grenzen gesetzt: Es gibt unendlich viele Motive und unendlich viele Wege, ein Motiv darzustellen. Man muss nur anfangen. Da aller Anfang bekanntlich manchmal ein bisschen schwerer sein kann, kann so ein Projekt helfen, sich zu motivieren und loszulegen.<br \/>\nAuch bei mir war das so: Meine Bilder wurden nach und nach immer besser und nach einer Weile fragten immer mehr Menschen, ob ich auch ihren Hund fotografieren k\u00f6nnte. So beschloss ich mein Leben ein bisschen umzukrempeln und ein Gewerbe als Fotografin anzumelden. Das war 2011. Mittlerweile arbeite ich vollberuflich als Werbe- und Magazinfotografin mit Spezialisierung auf Tierfotografie und freue mich \u00fcber Ver\u00f6ffentlichungen in B\u00fcchern, Kalendern und auf Magazincovern auf der ganzen Welt. Darunter National Geographic und The Sunday Times Magazine. Dabei glaube ich nicht an mein Talent \u2013 ich habe einfach immer weiter fotografiert. Also: Stellt euch Aufgaben, entwickelt Projekte, schnappt euch eure Kamera und legt einfach los!<\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Elke Vogelsang erz\u00e4hlt von ihren Herausforderungen und Erfolgen und schildert ihren Weg zu Ver\u00f6ffentlichungen in weltweit renommierten Magazinen. Elke Vogelsang, einigen besser bekannt als \u201eWieselblitz\u201c oder \u201eWieselcats\u201c, ist heute eine weltweit t\u00e4tige Werbefotografin. Ihr Spezialgebiet: Hunde- und Katzenfotografie. 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