{"id":77907,"date":"2023-04-28T11:32:17","date_gmt":"2023-04-28T02:32:17","guid":{"rendered":"https:\/\/fujifilmnxtc.wpenginepowered.com\/stories\/grose-und-kleine-kreaturen\/"},"modified":"2024-05-01T22:58:58","modified_gmt":"2024-05-01T13:58:58","slug":"creatures-great-and-small","status":"publish","type":"story","link":"https:\/\/www.fujifilm-x.com\/de-de\/stories\/creatures-great-and-small\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfe und kleine Kreaturen"},"content":{"rendered":"<ul class=\"wp_flexbox col2\">\n<li>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">Wer gerne drau\u00dfen in der Natur unterwegs ist, interessiert sich f\u00fcr Technik meist weniger. Tierliebhaber Jeffrey Van Daele zeigt, wie er beides miteinander vereint: den Moment intensiv erleben und dabei die eigene <strong>Aufnahmetechnik <\/strong>st\u00e4ndig verbessern.<\/p>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">Unser Interesse f\u00fcr die Tierwelt ist etwas ganz Nat\u00fcrliches. Wir sind fasziniert von dem einfachen \u00dcberlebenstrieb der Tiere und wie sie sich an ihre Lebensumst\u00e4nde angepasst haben. Anders als in unserem eigenen Leben ist in der Tierwelt nichts garantiert und vieles unbekannt. Wer <strong>wild lebende Tiere fotografiert<\/strong>, will h\u00e4ufig genau daran erinnern, dass wir Menschen nicht allein auf diesem Planeten sind.<br \/>\nJeffrey Van Daele ist ein solcher Bildermacher. Seit Jahrzehnten widmet er sich der Aufgabe, das Leben von Wildtieren rund um den Globus zu dokumentieren. Es ist eine Leidenschaft, die ihn bereits seit Langem begleitet und antreibt.<\/p>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">\u201eSchon in jungen Jahren liebte ich Tiere. Als Kind konnte ich Stunden damit verbringen, sie zu zeichnen und Bilder von ihnen zu studieren. Ich habe auch immer Streuner mit nach Hause gebracht\u201c, erinnert sich Jeffrey. \u201eIrgendwann hatten wir so viele Katzen aufgenommen, dass zwanzig von ihnen in unserer Stra\u00dfe lebten. Das Thema begleitet mich bis heute: Ich arbeite gerade wieder an einer Dokumentation \u00fcber gerettete Wildtiere.\u201c<\/p>\n<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/fujifilm-x.b-cdn.net\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/X-STORY-JEFFREY-VAN-DAELE-WILDLIFE-2.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img data-preload-after-window-load=\"preload\" data-preload-delay=\"300\" decoding=\"async\" class=\"size-full\" src=\"https:\/\/fujifilm-x.b-cdn.net\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/X-STORY-JEFFREY-VAN-DAELE-WILDLIFE-2.jpg\" data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\"><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt;\"><\/span><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/fujifilm-x.b-cdn.net\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/X-STORY-JEFFREY-VAN-DAELE-WILDLIFE-3.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img data-preload-after-window-load=\"preload\" data-preload-delay=\"300\" decoding=\"async\" class=\"size-full\" src=\"https:\/\/fujifilm-x.b-cdn.net\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/X-STORY-JEFFREY-VAN-DAELE-WILDLIFE-3.jpg\" data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\"><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt;\"><\/span><\/li>\n<li>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">Die ersten Schritte in der Fotografie machte Jeffrey als Backpacker. \u201eJedes Jahr bin ich f\u00fcnf Wochen losgezogen, um Tiere in freier Wildbahn zu beobachten. Da ich meine Erlebnisse in Erinnerung behalten wollte, begann ich zu fotografieren. Unweigerlich hat mich dann der Ehrgeiz gepackt, immer <strong>bessere Wildlife-Bilder<\/strong> aufzunehmen.\u201c<\/p>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">Bei <strong>Wildlife-Fotografie<\/strong> denken viele gleich an seltene Tiere in entlegenen Ecken der Erde. Doch die wenigsten von uns werden je eine Raubkatze oder andere faszinierende Spezies in ihrem nat\u00fcrlichen Lebensraum erleben k\u00f6nnen. Und falls doch, dann ist die Wahrscheinlichkeit gro\u00df, dass wir das perfekte Foto verpassen, weil es uns im richtigen Moment an der n\u00f6tigen Erfahrung mangelt. Um die entsprechenden F\u00e4higkeiten zu erlangen, m\u00fcssen wir indes gar nicht weit reisen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">\u201eMein Heimatland Belgien ist klein, aber sch\u00f6n. An vielen Orten lassen sich Wildtiere gut fotografieren, wenn man die richtigen Stellen kennt und offen f\u00fcr alle Arten von Motiven ist\u201c, so Jeffrey. \u201eBevor ich anfing, regelm\u00e4\u00dfig ins Ausland zu reisen, habe ich den ganzen Fr\u00fchling hindurch <strong>V\u00f6gel fotografiert<\/strong>. Ich recherchierte dazu, wann und wo sich welche Vogelarten besonders malerisch fotografieren lie\u00dfe. Sp\u00e4ter habe ich Kaninchen fotografiert, was sehr viel Spa\u00df gemacht hat. In der Abendd\u00e4mmerung kann man da grandiose Momente beobachten.\u201c<\/p>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">W\u00e4hrend viele auf gro\u00dfe Tiere fokussiert sind, konzentriert sich Jeffrey auf die Welt der kleinen Gesch\u00f6pfe. <strong>Insektenfotografie<\/strong>, zum Beispiel, l\u00e4sst sich praktisch \u00fcberall aus\u00fcben. Wenn die Tierchen geschickt fotografiert werden, bieten sich hier im winzigen Ma\u00dfstab ebenfalls Szenen voller Dramatik.<\/p>\n<ul class=\"wp_flexbox col2\">\n<li>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">\u201eIch mache sehr gerne <strong>Makroaufnahmen <\/strong>von Schmetterlingen und anderen Kleinlebewesen. Fr\u00fch morgens ist das gar nicht so schwer, weil die Tiere dann noch nicht so flink sind\u201c, verr\u00e4t Jeffrey und ger\u00e4t ins Schw\u00e4rmen. \u201eWenn du an einem ruhigen Morgen fr\u00fch drau\u00dfen bist, vergisst du alles um dich herum. Es gibt dann nur dich und die Natur.\u201c<\/p>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">Die Aufgabe besteht zun\u00e4chst darin, eine <strong>attraktive Bildkomposition<\/strong> zu schaffen, die zum einen technisch versiert und zum anderen k\u00fcnstlerisch inspirierend ist. Ersteres ist vor allem eine Frage der <strong>Kameraeinstellungen<\/strong>. \u201eMeine Empfehlung lautet, mit Blendenautomatik und Auto-ISO zu fotografieren und den Augenerkennungs-AF zu aktivieren\u201c, r\u00e4t der Profifotograf. \u201eWenn du die Kamera richtig einstellst, wird sie dir ein scharfes Bild liefern, w\u00e4hrend du dich auf den richtigen Moment und den Bildaufbau konzentrieren kannst.\u201c<\/p>\n<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/fujifilm-x.b-cdn.net\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/X-STORY-JEFFREY-VAN-DAELE-WILDLIFE-4.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img data-preload-after-window-load=\"preload\" data-preload-delay=\"300\" decoding=\"async\" class=\"size-full\" src=\"https:\/\/fujifilm-x.b-cdn.net\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/X-STORY-JEFFREY-VAN-DAELE-WILDLIFE-4.jpg\" data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\"><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt;\"><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">Seit einigen Monaten fotografiert Jeffrey mit der <a href=\"https:\/\/www.fujifilm-x.com\/de-de\/products\/cameras\/x-h2s\/\">FUJIFILM X-H2S<\/a>, die ideal f\u00fcr die Tierfotografie ist. Mit einem 26,1-Megapixel-Sensor, blackout-freien Serienaufnahmen mit 40 Bildern pro Sekunde und einem Motiverkennungs-Autofokus mit k\u00fcnstlicher Intelligenz ist die Kamera f\u00fcr alles ger\u00fcstet, was die Natur fotografisch zu bieten hat.<\/p>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">\u201eIch verwende die X-H2S haupts\u00e4chlich mit dem <a href=\"https:\/\/www.fujifilm-x.com\/de-de\/products\/lenses\/xf100-400mmf45-56-r-lm-ois-wr\/\">FUJINON XF100-400mmF4.5-5.6 R LM OIS WR<\/a>. Mit dieser Kombination ist die <strong>Tierfotografie <\/strong>technisch gesehen sehr einfach geworden. Es ist erstaunlich! Ich habe die Kamera zum ersten Mal in Afrika eingesetzt, wo ich in k\u00fcrzester Zeit viele Tiere fotografieren konnte. Im Sucherbild herrschte ein munteres Kommen und Gehen, und ich war der Einzige in meinem Jeep, der sich permanent auf den Augenerkennungs-AF verlassen konnte\u201c, erz\u00e4hlt Jeffrey. \u201eUnd in der Zwischenzeit ist die Kamera mit jedem Firmware-Update noch besser geworden.\u201c<\/p>\n<ul class=\"wp_flexbox col2\">\n<li><a href=\"https:\/\/fujifilm-x.b-cdn.net\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/X-STORY-JEFFREY-VAN-DAELE-WILDLIFE-5.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img data-preload-after-window-load=\"preload\" data-preload-delay=\"300\" decoding=\"async\" class=\"size-full\" src=\"https:\/\/fujifilm-x.b-cdn.net\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/X-STORY-JEFFREY-VAN-DAELE-WILDLIFE-5.jpg\" data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\"><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt;\"><\/span><\/li>\n<li>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">Jeffrey ist vom <strong>intelligenten Autofokus<\/strong> der X-H2S begeistert. \u201eDie Kamera findet meist direkt das Auge. Wenn nicht, dann erkennt sie den Kopf. Und wenn sie den nicht findet, erfasst sie das ganze Tier. Ich frage mich: Falls die Sch\u00e4rfe mal nicht perfekt ist, hat die Kamera es dann besser gemacht, als ich es auf die Schnelle k\u00f6nnte? Die Antwort lautet: Ja. Deshalb bin ich von dem <strong>Augenerkennungs-AF<\/strong> absolut \u00fcberzeugt.\u201c<\/p>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">Obwohl es in der X Serie auch lichtstarke Tele-Festbrennweiten gibt, hat sich Jeffrey aus Gr\u00fcnden der Kreativit\u00e4t bewusst f\u00fcr ein Zoomobjektiv entschieden. \u201eIch k\u00f6nnte nat\u00fcrlich auch das FUJINON XF200mmF2 R LM OIS WR verwenden \u2013 ein traumhaftes Objektiv, dessen Brennweite ich mit einem Tele-Konverter sogar noch um das 1,4- oder 2,0-Fache verl\u00e4ngern kann. Aber mit dem Zoom kann ich herauszoomen, und diese M\u00f6glichkeit sch\u00e4tze ich unendlich, denn mir liegt daran, die Tiere in ihrer nat\u00fcrlichen Umgebung zu zeigen.\u201c<\/p>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">F\u00fcr Makroaufnahmen verwende Jeffrey das <a href=\"https:\/\/www.fujifilm-x.com\/de-de\/products\/lenses\/xf200mmf2-r-lm-ois-wr\/\">FUJINON XF80mmF2.8 R LM OIS WR Makro<\/a>. \u201eIch sch\u00e4tze die lange Brennweite, denn so kann ich mit der Sch\u00e4rfentiefe spielen. Ich mag Nahaufnahmen mit weichem Bokeh im Hintergrund.\u201c<\/p>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">Eine weitere kreative Entscheidung, die Jeffrey trifft, ist die zwischen Farbe und Schwarzwei\u00df. Je nach Situation bevorzugt er mal das eine oder andere, bei Tieraufnahmen hat er jedoch eine klare Pr\u00e4ferenz. <br \/>\n\u201eWenn die Landschaft ebenso wichtig ist wie das Tier, dann entscheide ich mich in vier von f\u00fcnf F\u00e4llen f\u00fcr eine Farbaufnahme. Gleiches gilt f\u00fcr Aufnahmen, die w\u00e4hrend der <strong>Goldenen Stunde<\/strong> entstehen\u201c, erl\u00e4utert der Fotograf. \u201eWenn das Licht h\u00e4rter wird, wechsle ich zu Schwarzwei\u00df. Ich sage meinen Studenten immer: Wenn die Farbe nichts zur Bildaussage beitr\u00e4gt, solltet ihr sie nicht verwenden. Au\u00dferdem finde ich, dass bei einer Schwarz-Wei\u00df-Aufnahme die <strong>Emotionen <\/strong>besser zum Tragen kommen.\u201c<\/p>\n<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/fujifilm-x.b-cdn.net\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/X-STORY-JEFFREY-VAN-DAELE-WILDLIFE-6.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img data-preload-after-window-load=\"preload\" data-preload-delay=\"300\" decoding=\"async\" class=\"size-full\" src=\"https:\/\/fujifilm-x.b-cdn.net\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/X-STORY-JEFFREY-VAN-DAELE-WILDLIFE-6.jpg\" data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\"><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt;\"><\/span><\/li>\n<li>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">Jeffrey hat sich auf Anhieb in die Schwarzwei\u00df-<strong>Filmsimulation <\/strong>der Fujifilm-Kamera verliebt. \u201eMeine bevorzugte Option ist <strong>ACROS+R<\/strong>, weil sie blauen Himmel dramatisch abdunkelt. Mein Sucher ist fast immer auf Schwarzwei\u00df eingestellt, auch wenn ich eigentlich in Farbe fotografiere. Wenn man eine Szene in Schwarzwei\u00df betrachtet, achtet man mehr auf Schatten, Licht, Muster und Strukturen.\u201c <br \/>\nLetztlich gilt es aber auch, die Komposition des Bildes zu meistern. In der <strong>Tierfotografie <\/strong>ist das f\u00fcr viele eine Frage des Gl\u00fccks oder des geduldigen Wartens, bis sich das Tier im vorgew\u00e4hlten Bildausschnitt zeigt. Diese Art der Fotografie \u2013 so aufregend sie auch sein mag \u2013 macht nur einen kleinen Teil von Jeffreys Arbeit aus. <br \/>\n\u201eEs ist ein Irrglaube der Tierfotografie, dass es immer um eine dynamische Szene oder fl\u00fcchtige Momente geht\u201c, erkl\u00e4rt er. \u201eWenn du wei\u00dft, wo du sie findest, warten da drau\u00dfen eine Vielzahl malerischer Augenblicke auf dich.\u201c<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">Ein anschauliches Beispiel f\u00fcr Jeffreys Arbeitsweise ist sein Bild eines Gepards auf einer D\u00fcne. \u201eDie Aufnahme ist in einer Schutzstation entstanden, was eine Win-win-Situation f\u00fcr alle Beteiligten darstellt, denn ich kann die Arbeit dort finanziell unterst\u00fctzen und erhalte im Gegenzug eine rare Gelegenheit f\u00fcr gro\u00dfartige Bilder. F\u00fcr dieses Foto bat ich das Team, mit Fleischst\u00fccken eine Spur zu legen, und hoffte, der Gepard w\u00fcrde ihr folgen und dann lange genug dort stehen bleiben, wo ich ihn f\u00fcr das Foto haben wollte. Es hat funktioniert.\u201c<\/p>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">Solche M\u00f6glichkeiten gibt es nicht nur bei Raubkatzen. Jeffrey nutzt eine \u00e4hnliche Vorgehensweise auch in Belgien, um tauchende Eisv\u00f6gel oder Bussarde mit Beute aus einem Tarnzelt heraus zu fotografieren. \u201eSolche Verstecke und Taktiken nutze ich, wenn ich die Komposition kontrollieren m\u00f6chte. Ein grafisches Bild von Giraffen im Morgenlicht ist bei einer dreit\u00e4gigen Safari in einem Naturreservat praktisch garantiert, solange ich wei\u00df, wo ich die Giraffen antreffe\u201c, sagt Jeffrey. \u201eIn der echten Wildnis ist das Komponieren des Bildes deutlich schwieriger, denn es braucht neben Gl\u00fcck auch eine gute Vorbereitung, um die gew\u00fcnschten Motive zu finden\u201c, sagt Jeffrey.<\/p>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">Der Fotograf erl\u00e4utert sein Vorgehen an einem praktischen Beispiel aus der Umgebung: \u201eWann immer sich eine <strong>gute Fotogelegenheit<\/strong> bietet, etwa ein Vogel im Park, habe ich zwei M\u00f6glichkeiten: Ich kann das Bild sofort aufnehmen, wie es ist, oder ich beobachte die Szene und \u00fcberlege mir eine sch\u00f6ne Komposition. Ich entwerfe das Bild in meinem Kopf, bevor ich die Kamera hebe. Ich pers\u00f6nlich gehe immer lieber das Risiko ein, dass der Vogel wegfliegt, als ein langweiliges Bild zu akzeptieren.\u201c<\/p>\n<ul class=\"wp_flexbox col2\">\n<li>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">Zum Schluss hat Jeffrey noch einen Tipp, der auf jahrelanger Erfahrung beruht und wohl den st\u00e4ndigen inneren Kampf im Herzen eines jeden Tierfotografen verdeutlicht: Damit ein atemberaubendes Bild entstehen und sp\u00e4ter genossen werden kann, muss der spontane Impuls, sofort zu fotografieren, einen Moment lang unterdr\u00fcckt werden.<br \/>\n\u201e<strong>Vergiss dein Motiv<\/strong>\u201c, r\u00e4t Jeffrey. \u201eWenn du einen L\u00f6wen fotografierst und dich nur auf ihn konzentrierst, wirst du ein Foto von einem L\u00f6wen erhalten. Wenn du aber deine Kamera auf das Tier richtest und dabei <strong>das gro\u00dfe Ganze <\/strong>im Blick beh\u00e4ltst, dann wird da immer noch ein L\u00f6we im Mittelpunkt des Bildes stehen, aber du wirst auch den Felsen im Hintergrund oder das Licht in einer Baumkrone wahrnehmen und deinen Bildaufbau entsprechend komponieren. Manchmal lohnt es auch, die Tiere einfach nur zu beobachten und die Kamera eine Zeit lang zur Seite zu legen.\u201c<\/p>\n<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/fujifilm-x.b-cdn.net\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/X-STORY-JEFFREY-VAN-DAELE-WILDLIFE-7.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img data-preload-after-window-load=\"preload\" data-preload-delay=\"300\" decoding=\"async\" class=\"size-full\" src=\"https:\/\/fujifilm-x.b-cdn.net\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/X-STORY-JEFFREY-VAN-DAELE-WILDLIFE-7.jpg\" data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\"><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt;\"><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p align=\"justify\" style=\"line-height: 200%;\">Die gelebte Erfahrung ist das, woraus Jeffrey seine Motivation zieht. \u201eEs geht mir nicht nur um die Bilder. Wenn ich den Sonnenaufgang in einer gro\u00dfartigen Landschaft erlebe oder das L\u00e4cheln eines Sch\u00fclers sehe, der zum ersten Mal ein Detail der Natur entdeckt, dann macht mich das gl\u00fccklich. Bei jeder Exkursion wird mir aufs Neue bewusst, welches Privileg es ist, eine so sch\u00f6ne Welt zu erleben.\u201c<\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer gerne drau\u00dfen in der Natur unterwegs ist, interessiert sich f\u00fcr Technik meist weniger. Tierliebhaber Jeffrey Van Daele zeigt, wie er beides miteinander vereint: den Moment intensiv erleben und dabei die eigene Aufnahmetechnik st\u00e4ndig verbessern. Unser Interesse f\u00fcr die Tierwelt ist etwas ganz Nat\u00fcrliches. 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