„Reala Āta” ist ein Filmrezept, das auf Weichheit, Balance und ruhiges Licht ausgerichtet ist. Der Name stammt vom Māori-Wort „āta” und bedeutet so viel wie „sanft und langsam”. Damit trifft er das Wesen dieses Filmrezepts genau. Es wurde für stille Momente entworfen: für frühe Morgenstunden und das sanfte Verblassen des Lichts am Ende des Tages.


Als Basis-Filmsimulation verwende ich REALA ACE, für mich die ideale Wahl für Landschaften und Alltagsszenen. Sie bietet reiche, filmische Töne, ohne dabei schwer oder übersättigt zu wirken: Grüntöne bleiben natürlich, Schatten wirken leicht kühl, und Lichter rollen weich aus, selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen. Das macht sie zur starken Allroundwahl für Reise- und Landschaftsfotografie.


Um das Filmrezept flexibel zu halten, nutze ich den automatischen Weißabgleich der FUJIFILM X-E5. Er sorgt dafür, dass Farben und Kontrast auch bei wechselnden Bedingungen konstant bleiben. Durch das Absenken der Lichter und einen Hauch mehr Schatten entstehen Bilder, die zugleich dezent und ausdrucksstark wirken. Ein optionaler Nebelfilter verleiht den Aufnahmen eine weiche, cineastische Stimmung, besonders in der goldenen Stunde.


Ich habe „Reala Āta” an verschiedenen Orten getestet: am Arthur’s Pass, bei Sonnenuntergang am Castle Hill und an den Stränden von Christchurch. Das Filmrezept meisterte offene Ebenen, strukturierte Felsen und das Küstenlicht mühelos.