
GFX100RF Fotojournalismus x Kirsten Luce
Kirsten Luce erzählt mit der FUJIFILM GFX100RF die Geschichte des Okefenokee National Wildlife Refuge.
Seit Jahrzehnten fängt Kirsten Luce mit ihren Bildern Geschichten ein, die bewegen. Sie zeigt Herzschmerz und Freude, Action und stille Momente – und immer wieder den Einfluss des Menschen auf die Natur.
Ihr jüngstes Projekt führte sie ins Okefenokee National Wildlife Refuge in Georgia, USA. In diesem Naturschutzreservat dokumentierte sie das Leben in den Sümpfen, dessen natürliches Gleichgewicht durch negative Auswirkungen auf das Ökosystem und seine Artenvielfalt bedroht ist. Mit der FUJIFILM GFX100RF in der Hand und dem festen Willen, die Wahrheit zu zeigen, tauchte sie in die Gemeinschaft vor Ort ein.

„Bei jeder Geschichte, die ich erzähle, erlebe ich Momente, die das Leben feiern“, sagt sie. „Ich bin dankbar, dass Menschen mir ihr Vertrauen schenken, ihre Geschichten teilen und ich diese einem größeren Publikum vermitteln darf. Das ist die Freude an meiner Arbeit. Ich kann nicht einfach schöne Bilder machen und wieder gehen. Ohne den Kontext verlieren die Fotos ihre Bedeutung.“

Für solche Projekte braucht es nicht nur Hingabe, sondern auch das richtige Werkzeug. Kirsten fand in der GFX100RF eine ideale Begleiterin.
„Für ruhigere Geschichten wie diese ist eine leichte Ausrüstung perfekt. Die GFX100RF passt in meine Tasche, und ich konnte problemlos von Boot zu Boot springen“, erzählt Kirsten. Anfangs hatte sie Bedenken, ob sie das fest verbaute 35-mm-F4-Objektiv nicht zu sehr einschränken würde. Doch die Kamera überraschte sie positiv: „Die großen Dateien bieten so viel Spielraum. 35 mm sind eine großartige Universal-Brennweite. Wenn man nur eine hat, ist das die beste Wahl – und in Verbindung damit wurde ich ein Fan des digitalen Telekonverters.“

Dank des 102-Megapixel-Sensors konnte Kirsten mit den digitalen Brennweiten 45 mm, 63 mm und 80 mm arbeiten, ohne an Bildqualität einzubüßen. „Den Telekonverter steuert man direkt mit dem Schalter an der Kamera. Ich musste den Blick nicht vom Sucher nehmen und konnte in Echtzeit verschiedene Ausschnitte ausprobieren. Außerdem habe ich die Kamera so eingestellt, dass der Rand um meinen Ausschnitt grau blieb. So sah ich den vollständigen 35-mm-Bildausschnitt und konnte meine Komposition besser einschätzen.“

Die GFX100RF bot Kirsten noch weitere Möglichkeiten, ihre Geschichten zu erzählen. Mit dem Einstellrad für das Bildformat konnte sie zwischen den Seitenverhältnissen 1:1, 16:9 und 65:24 wechseln. „Das ist ein Highlight“, schwärmt sie. „Ich konnte die Formate vergleichen und trotzdem die große RAW-Datei behalten. Ein analoges Einstellrad dafür ist so viel praktischer als eine Option im Kameramenü. Dadurch konnte ich Szenen auf völlig neue Weise dokumentieren.“

Auch die Filmsimulationen von Fujifilm inspirierten sie. „Ich habe viel mit CLASSIC CHROME gearbeitet. Der Look erinnert mich an meine ersten Analogfilm-Aufnahmen. PROVIA nutze ich, wenn ich die Dinge schön aussehen lassen will. Aber SCHWARZWEISS ist mein Favorit, der Dynamikumfang ist unglaublich. Es fühlte sich an, als hätte jemand das Bild bereits perfekt getönt und entwickelt.“

Ein Morgen blieb Kirsten besonders in Erinnerung: „Der Himmel war strahlend blau, und ich wartete auf das richtige Licht für die Bäume. Die SCHWARZWEISS-Filmsimulation brachte Details in den Schatten hervor, die ich so nicht erwartet hatte. Ich dachte nur: Wow, da ist es!“
Die GFX100RF beeindruckte Kirsten auch mit ihrem klassischen Sucherkamera-Design. Der seitliche elektronische Sucher und der große Touchscreen-LCD erleichterten ihre Arbeit. „Ich habe es geliebt, meine Bilder im Sucher zu betrachten. Die Details waren beeindruckend. Aber ich habe auch den LCD-Monitor genutzt – und schäme mich nicht dafür“, lacht sie. „Früher galt das als verpönt, aber er ist ein großartiges Werkzeug. Das Display ist riesig, detailreich und ermöglicht präzises Arbeiten.“
Nach Abschluss ihres Projekts betont Kirsten, wie wichtig Geschichten und Bilder heute sind. „Gerade jetzt müssen wir über Umweltprobleme nachdenken – zum Beispiel im Okefenokee National Wildlife Refuge. Es ist immer leichter, etwas zu bewahren, bevor es verloren geht. Meine Aufgabe ist es, Menschen so zu berühren, wie ich selbst berührt wurde – und ihnen diese Erfahrung weiterzugeben.“













