Ich liebe Déjà-vus, dieses Gefühl, das sie tief in mir auslösen, so vertraut und doch so schwer zu greifen. Genau deshalb bin ich ständig auf der Suche danach. Man findet es an den unerwartetsten Orten.
Genau das macht für mich den Reiz aus. Der Weg wird zum Ziel. In dem Moment, in dem du dich treiben lässt, begegnet es dir am häufigsten.
NOSTALGIC Neg. ist dafür der beste Begleiter, denn diese Filmsimulation lässt Raum für Interpretation und Entwicklung. Die warmen Töne funktionieren unterwegs genauso wie zu Hause. Ein Hauch von Sepia, aber wirklich nur ganz dezent.
So bleibt NOSTALGIC Neg. vielseitig genug, um die unterschiedlichsten Visionen einzufangen. Gefühle werden in den Aufnahmen festgehalten wie halb vergessene Erinnerungen, genau das Richtige für alle, die Vintage lieben.

Was NOSTALGIC Neg. besonders macht
NOSTALGIC Neg. von FUJIFILM ist keine Nachbildung eines bestimmten Farbfilms, sondern ein fotografischer Look, der zum Teil im Labor entstanden ist. Inspiriert ist er von der aufkommenden Fotokunst im Amerika der 1970er-Jahre, der New American Color Movement, die selbst auf eine verschwindende, vergangene Ära zurückblickte.
Bernsteintöne rückten in den Fokus und verliehen den Bildern ein goldenes Leuchten. Zu den Motiven zählten Landschaften ebenso wie Szenen aus dem Alltag.
Und so ist NOSTALGIC Neg. auf der Straße genauso zu Hause wie in der Küche, durchzogen von einem Hauch Nostalgie und Melancholie. Satte Schatten und goldene Bernsteinfarben geben den Bildern einen warmen, weichen und verträumten Look, der an alte Abzüge erinnert. Diese Filmsimulation ist perfekt für die Art von Fotografie, die mir am meisten Freude macht: das Romantisieren des Alltäglichen, wo auch immer das sein mag.

Mein Filmrezept: „Vintage Lover”
Mein Filmrezept heißt „Vintage Lover”. Zum einen, weil es für alle Vintage-Liebhaberinnen und -Liebhaber gedacht ist, mich eingeschlossen natürlich. Zum anderen, weil es meiner Meinung nach den romantischen Aspekt in den Vordergrund rückt. Und genau darum geht es mir: um die Suche nach dem Schönen im Alltag.
Ich mag einen schönen Kontrast zwischen Schatten und Licht. Für mich ist es allerdings immer eine Frage der Balance, gerade wenn du gern bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen fotografierst. Bei der Tonwertkurve nehme ich gern ein wenig aus den Lichtern (Lichter -0,4) und vertiefe die Schatten etwas (Schatten +1).
Um das Vintage-Gefühl zu verstärken, arbeite ich gern mit einer leichten Körnung (Körnungseffekt: klein/schwach). Zusätzlich nutze ich eine Schärfe von -2, um den nostalgischen, schwer greifbaren Effekt weiter zu betonen.

Je nach Lichtsituation passe ich gelegentlich den Weißabgleich an, in den meisten Fällen tut aber etwas Wärme gut (AUTO / R: 3, B: -3). Diese Einstellung unterstützt meiner Meinung nach den Charakter von NOSTALGIC Neg.
Die Farbsättigung stelle ich auf das Maximum (Farbe +4). Ich mag satte Farben. Gerade beim Schnee war es mir wichtig, die vorhandenen Farben hervorzuheben und so den Kontrast zu betonen.
Mein Filmrezept funktioniert im hellen Schnee genauso wie im Kerzenlicht, perfekt für die kalte Jahreszeit. Auch wenn ich es kaum erwarten kann, das satte frische Grün des Frühlings einzufangen.
Im Einsatz: ein Filmrezept für jede Gelegenheit
Berlin fühlt sich an, als stecke es im fünften Wintermonat, deshalb war für mich von Anfang an klar, dass ich gemütliche Innenaufnahmen mit Streetfotografie kombinieren würde. Mein Filmrezept musste außerdem sowohl bei natürlichem Licht als auch bei Kerzenlicht funktionieren.
Und genau das ist „Vintage Lover”: ein Filmrezept, das die Qualitäten von NOSTALGIC Neg. nicht verfälscht, sondern sie betont und dabei so vielseitig wie möglich bleibt.
Es eignet sich für ein Frühstück bei Kerzenlicht genauso wie für weiße Schwäne auf dunklem Wasser oder dramatische rote Tulpen in einer Vase.

Fotografieren mit NOSTALGIC Neg.
NOSTALGIC Neg. ist eine relativ neue Filmsimulation, aber eine, die mich und meine Fotoprojekte unglaublich bereichert hat.
Ich lasse mich gern von der Fotografie früherer Jahrzehnte inspirieren, nicht nur bei den Motiven, sondern auch bei den Farben. NOSTALGIC Neg. erspart mir hier viele Schritte. Bilder direkt aus der Kamera waren noch nie so nah an meiner finalen Vision wie mit dieser Filmsimulation.
Ich sehe sofort, ob ein Motiv zu dem passt, was mir vorschwebt. Und das befreit mich enorm. Ich kann mich viel stärker auf das Gefühl konzentrieren, das ich einfangen möchte, weil ich weiß, dass NOSTALGIC Neg. und „Vintage Lover” sich um den Rest kümmern.
